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01.02.2018

Am 1. Februar 2018 um 12 Uhr startet das Crowdfunding der StadtWildTiere und Wilde Nachbarn auf der Plattform wemakeit.com. Ziel des Projekts "Wilde Nachbarn entdecken" ist es, ein Wildtierkamera-Verleihsystem auf die Beine zu stellen. Jeder und jede kann sich dann eine sogenannte Fotofalle ausleihen und seine wilden Nachbarn Eichhörnchen, Fuchs, Dachs & Co. entdecken. Jede Unterstützung in den nächsten 33 Tagen ist willkommen und wird von der Gebert-Rüf-Stiftung über den Science-Booster verdoppelt, ist für das Projekt also doppelt wertvoll. 

Weitere Infos zum Projekt auf wemakeit.com

Das Crowdfunding-Projekt läuft 33 Tage, also noch bis am Montag, 5. März 2018 um 12 Uhr.
Wir freuen uns über jede Unterstützung, vielen Dank!

24.01.2018


© Cornelia Hürzeler / stadtwildtiere.ch

Greifvögel mitten in der Stadt: ein Sperber, der im Stadtzentrum ungeachtet der verblüfften Fussgänger eine Taube verfolgt, ein Habicht, der sich ein Stadthuhn aus einem Gehege holt, Wander- und Turmfalken, die an Hochkaminen nisten... Greifvögel sind besonders eindrückliche Stadtbewohner, wie dieser wunderschöne Sperber beweist, fotografiert von der StadtNaturBeobachterin Cornelia Hürzeler in einem Zürcher Wohnquartier. 

20.01.2018

Hermelin in der Bündner Region Partnun (© Jann Lampert / wildenachbarn.ch)

Pro Natura Schweiz hat als Tier des Jahres 2018 das Hermelin ernannt. Der flinke kleine Jäger ist bei StadtWildTiere und Wilde Nachbarn immer wieder anzutreffen und in der Galerie finden sich erstaunliche Bilder.

Zur Erinnerung: Hermeline haben ein weißes Winterfell, die Schwanzspitze ist jedoch auch im Winter schwarz. Nah verwandt ist das kleinere Mauswiesel. Unterscheidbar sind die beiden Arten anhand eben dieser Schwanzspitze, die beim Hermelin stets schwarz, beim Mauswiesel braun und nie schwarz ist.

Ein Besuch der StadtWildTiere- oder Wilde Nachbarn-Galerie (bei den Tierporträts Hermelin auswählen und dann auf Galerie klicken) lohnt sich!

Mit Hermelin und Mauswiesel beschäftigt sich das Wieselnetz Schweiz und dem grossen Projekt Wiesellandschaft Schweiz.

20.01.2018

Grasfrosch (© Stefan Wassmer / stadtwildtiere.ch)

Wer ist es geworden und wer hat es sich ausgedacht? Von Apfelmoos und Knausbirne bis Zwerglibelle und Grasfrosch stehen die meisten Jahreswesen 2018 bereits fest. Der NABU Deutschland und der Naturschutzbund Österreich bieten die Jahreswesen und die Kontaktadressen der sie kürenden Organisationen im tabellarischen Überblick. Für die Schweiz fehlt ein entsprechender Überblick. 

Natur des Jahres 2018

NABU Deutschland
Naturschutzbund Österreich

29.12.2017


Stadtnatur an der Limmat in Zürich (Bild Sandra Gloor / stadtwildtiere.ch)

Die Stadt ist ein Lebensraum wie andere auch, etwa Waldgebiete oder ländliche Kulturlandgebiete. Wie artenreich städtische Gebiete sind, bestimmen wir Bewohnerinnen und Bewohner.

Dies bringt ein lesenswerter Artikel in der NZZ vom 28.12.2017 auf den Punkt.
Merkblatt der Eidg. Forschungsanstalt WSL "Biodiversität in der Stadt: für Mensch und Natur" von 2012.

11.12.2017


© Igelzentrum Zürich

Igel in Zürich: mit Citizen Science den Igeln auf der Spur

Wie steht es um die Igel in unseren Siedlungsräumen? Dieser Frage stellten sich die Biologinnen und Biologen der Meldeplattform stadtwildtiere.ch in ihren Projekten „Igel gesucht“ und „Aktion StadtIgel“. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, Igelbeobachtungen zu melden. Ausserdem kamen wildtierbiologische Methoden mit Spurentunnel und tatkräftiger Unterstützung von Freiwilligen zum Einsatz, mit welchen die Verbreitung der Igel in Zürich untersucht wurde.

Weniger Igel in Zürich – was sind die Gründe?

Die Resultate des Igelprojekts zeigen, dass die Igeldichte zwischen den Stadtgebieten stark variiert und dass die Verbreitungskarte besorgniserregende Lücken auf¬weist. Der Vergleich des Igelvorkommens der 1990er Jahre in Zürich mit den aktuellen Untersuchungen zeigt einen Arealverlust der Igelpopulation von 39 %, also mehr als einem Drittel.
Noch liegen die Gründe für den Rückgang im Dunkeln. Macht den Igeln die immer dichter werdende Stadt zu schaffen, sterile Gärten oder der zunehmende Verkehr? Oder spielt der Einsatz von Pestiziden in den Grünräumen eine Rolle?
Das Projekt StadtWildTiere wird die Gründe für die Verbreitungslücken weiter untersuchen und ruft dazu auf, Beobachtungen von Igeln und anderen Wildtieren auf der Meldeplattform stadtwildtiere.ch zu melden.

Zur Medieninformation des Projekts StadtWildTiere vom 11.12.2017

 

TV-Beitrag von TeleZüri zum Thema

06.12.2017

Ein Stadtfuchs stattete dem Bundespräsidenten im Schloss Bellevue einen kurzen Besuch ab. Er wurde dabei von einem Kameramann des ARD gefilmt, wie er durch die offene Tür ins Innere schlüpfte. Kurz darauf suchte er jedoch wieder das Weite.

Link zu den Filmaufnahmen

Bericht dazu im Stern

19.10.2017


© Cornelia Hürzeler / stadtwildtiere.ch

Eine Langzeitstudie aus Deutschland zeigt ein erschreckendes Bild: die Insekten-Biomasse hat in den letzten 27 Jahren um 75% abgenommen. Die Daten wurden seit 1989 an 63 Standorten in Naturschutzgebieten erhoben, also an Orten, in denen die Artenvielfalt und die Lebensbedingungen für Insekten verhältnismäßig gut sind. In anderen, mehr belasteten Gebieten, dürfte der Rückgang noch massiver sein.

Die dramatischen Resultate wurden gestern in der renommierten Zeitschrift Plos One publiziert. Gravierend sind die Resultate deshalb, weil Insekten für die Bestäubigung von Pflanzen zuständig sind und die Nahrungsgrundlage von tausenden von Wildtierarten sind. Die Gründe für den Rückgang sind jedoch noch nicht bekannt. An erster Stelle der möglichen Ursachen stehen die weltweit verwendeten Pestizide, aber auch die Lichtverschmutzung durch künstliches Licht und Klimaveränderungen dürften eine Rolle spielen.

Originalartikel in Plos one

Artikel in Zeit online

Artikel im  DerStandard.at

Artikel in der NZZ

 

12.10.2017


Rotes Eichhörnchen aus Basel (© Marcus Bohler / wildenachbarn.ch)

Im Rahmen der „Aktion Eichhörnchen“ wird die Bevölkerung in der Schweiz und Liechtensteins aufgerufen, Eichhörnchen-Beobachtungen auf der Meldeplattform säugetieratlas.wildenachbarn.ch zu melden. Als zusätzliche Information ist die Fellfarbe der Eichhörnchen gefragt: Ist der Pelz fuchsrot oder braunschwarz? Die Meldungen fliessen in den neuen Säugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins ein, welcher zurzeit von der Schweizerischen Gesellschaft für Wildtierbiologie SGW erarbeitet wird.

Die Verbreitungskarte der Eichhörnchen ist auch deshalb von Interesse, weil die nordamerikanischen Grauhörnchen auf dem europäischen Kontinent auf dem Vormarsch sind. Noch haben sie die Schweiz nicht erreicht. Aber in Norditalien lebt bereits seit ein paar Jahren eine Population der gebietsfremden Grauhörnchen. Sie sind etwas grösser als die einheimischen Eichhörnchen und konkurrenzstärker. In Grossbritannien haben sie die Eichhörnchen weitestgehend verdrängt.


Nordamerikanisches Grauhörnchen (© Sandra Gloor / wildenachbarn.ch)

10.09.2017


In die Fotofalle getappt: Die Wildschweinbande auf nächtlicher Tour am Aarauer Zollrain (© ZVG).

Eine ganze Wildschwein-Rotte wurde mit der Überwachungskamera der Polizei fotografiert, wie sie mitten in der Nacht durch ein Stadtquartier streift (Bericht der Aargauer Zeitung vom 8.9.2017).

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