Art:
Bergmolch (Ichthyosaura alpestris)  
Beobachtung:
Tier
Anzahl Tiere:
>10
Datum:
28.05.2020
Zeitraum:
14.00 - 14.59





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Bemerkungen:

Grosses Wasserbecken: Seit Reinigung deutlich weniger Bergmolche. Wasser trüb. Im versteckteren, dunkel gelegenen kleinen Becken (Bild 1) dafür mehr Tiere. Über Land sind im Boden eingelassene Becken mehrere Meter voneinander entfernt, dazwischen Kiesweg, Krautstreifen, dicht bewachsenes Waldbord. - Kleines Becken: Hier plötzlich viel mehr Bergmolche. Einer hält sich an gut 1 m hoher, senkrechter Becken-Wand am "Grottengestein" fest (Bild 2). Er zieht sich daran in Zeitlupentempo hinauf, indem er seine Vorder- und Hinterfüsse wie ein geübter Kletterer sorgfältig setzt. Wiederholt lange Pausen. Kopf bewegt sich rauf und runter, Molch scheint etwas von Wand zu zupfen, als würde er "grasen". Ziel ist Wasserzulauf aus Röhre, in der heute Wasser vom grossen in kleinen Teich geführt wird. Als er sich Röhre nähert, bewegt er sich schneller und schaut zum fliessenden Wasser. Zieht sich auf Röhrenrand hinauf, geht langsam, aber zielstrebig ein paar Schritte Richtung Röhreninneres (Bild 3), wird vom Wasser erfasst und stürzt damit den halben Weg den Wasserfall hinunter. Einen Moment lang hält er sich an glitschiger Wand, dann fällt er ganz zurück, hinunter ins Wasser. Dreht sich zweimal um sich herum und beginnt sofort, wieder hinaufzuklettern. These 1: Wasserfluss in Röhre ist zu stark eingestellt (richtig: Tropfsteingrotte, nicht „Wasserfall“) Tiere, die sich im grossen Becken in der Nähe der Wasserabfuhr aufhalten, werden unfreiwillig ins kleine Becken hinuntergespült. These 2: Tiere nutzen zwischen 2 Becken Röhre, wenn dort kein Wasser fliesst.
 
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