News

26.09.2018

Ein neue Studie, publiziert in der renommierten Wissenschaftszeitschrift PNAS, weist nach, dass Glyphosat, das auch bei uns am hĂ€ufigsten angewendete Pflanzenvernichtungsmittel, fĂŒr Bienen gefĂ€hrlich ist. Glyphosat ist z.B. ein Wirkstoff in Roundup, einem Pestizid der Firma Bayer (ehemals Monsanto).

Die Internationale Agentur fĂŒr Krebsforschung (IARC), eine Unterorganisation der Weltgesundheitsorganisation (WHO), stufte Glyphosat im MĂ€rz 2015 als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Die schĂ€dliche Wirkung auf Menschen und Tiere ist jedoch nach wie vor umstritten und der Wirkstoff allgemein zugelassen.

Originalartikel im Wissenschaftsmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS)

Artikel im SPIEGEL

12.09.2018

SchĂ€chte und offene Gruben mit steilen WĂ€nden sind eine Gefahr fĂŒr kleine Wildtiere wie z.B. Amphibien. Sie fallen hinein und können nicht mehr herauskriechen. Eine einfache Ausstiegshilfe wie ein Brett in einem alten Gartenteich oder dieses gelochte Blech im Wasserschacht sind eine ebenso einfache wie lebensrettende Massnahme. Das Beispiel stammt aus dem Friedhof Nordheim in ZĂŒrich.

Detailsinformationen zu Ausstiegshilfen fĂŒr Amphibien

Vermeiden von Gefahren fĂŒr Igel und andere kleine FussgĂ€nger, Merkblatt

06.09.2018

Wir freuen uns riesig: Das Projekt Wilde Nachbarn – die Meldeplattform fĂŒr Wildtierbeobachtungen aus lĂ€ndlichen Siedlungsgebieten und das Schwesterprojekt der StadtWildTiere - wurde von der Migros als eines von vier Umwelt-Projekten ausgewĂ€hlt, das 2018 aus dem Gewinn des 5-Rappen-PlastiksĂ€ckchen-Verkaufs unterstĂŒtzt wird. Der Basis-Beitrag ist fĂŒr jedes Projekt 100‘000.-!

Nun entscheidet eine online-Abstimmung (sie lĂ€uft noch bis am 16. Okt. 2018!) ĂŒber die Höhe einer zusĂ€tzlichen UnterstĂŒtzung fĂŒr die vier ausgewĂ€hlten Projekte:

  • Der 1. Platz erhĂ€lt zusĂ€tzlich 50‘000.-
  • der 2. Platz 30‘000.-
  • der 3. Platz 20‘000.-.
  • der 4. Platz erhĂ€lt den Basis-Beitrag

Auch Sie können mitbestimmen, ob die Wilden Nachbarn in neuen Regionen und in drei Landessprachen gestartet werden können.

Die Wilden Nachbarn wollen mit der Beobachtungsmeldeplattform

  • Wildtiere im Siedlungsraum fĂŒr alle erlebbar machen,
  • WissenslĂŒcken schliessen mit Projekten zu Tierarten wie Igel, Eichhörnchen und Wildbienen
  • Mit konkreten Massnahmen BiodiversitĂ€t im Siedlungsraum und anderswo fördern

Die Abstimmung ist am 06.09.2018 gestartet und dauert bis am 16.10.2018 auf der Migros-Webseite.
Wir freuen uns ĂŒber jede Stimme, die fĂŒr unser Projekt „Wilde Nachbarn in der Schweiz“ abgegeben wird.

Herzlichen Dank - fĂŒrs Abstimmen und Weitersagen!
Anouk Taucher, Adrian Dietrich, Sandra Gloor
und das Wilde Nachbarn-Team

Wilde Nachbarn Schweiz

Hier geht es zur Migros-Abstimmung

P.S.: Übrigens: Seit die PlastiksĂ€ckchen der Migros 5 Rappen kosten, reduzierte sich der Verbrauch um 84%. Der Gewinn, der aus dem Verkauf der SĂ€ckchen erzielt wird, spendet die Migros jĂ€hrlich an ausgewĂ€hlte Umweltprojekte. Dieses Jahr wird mit Einnahmen von einer halben Million gerechnet.

21.06.2018

Copyright: ReFurArt

Hier geht es zur Pressemitteiling des Leibniz-Instituts fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung

29.05.2018

Unter dem Titel "Was machen Wildtiere in Wien" haben sich die Ö1-Kinderuni Reporterinnen und Reporter gemeinsam mit Theresa Walter auf einen Rundgang durch Wien gemacht. Auf der Spurensuche nach unseren wilden Mitbewohnern wurden allerhand Fragen erörtert: Ein Krokodil in der Kanalisation - gibt es das? Und, wenn nein, welche Wildtiere leben in unseren StĂ€dten?

Die Sendung wird am 07. Juni 2018 um 16.40 Uhr auf Ö1 ausgestrahlt. Anschließend ist sie fĂŒr sieben Tage nachzuhören. NĂ€here Infos finden Sie hier.

14.05.2018

Wolf bei Horgen gesichtet (PD)

Wie KORA berichtet, hat am Montag, 14. Mai 2018, vormittags, eine Privatperson in einem Weiler auf dem Gemeindegebiet von Horgen von ihrem Haus aus ein hundeĂ€hnliches Tier gesichtet und fotografiert. Die ÜberprĂŒfung des Bildes durch Fachleute hat zweifelsfrei ergeben, dass es sich um einen Wolf handelt. FĂŒr das Aussehen eines Wolfs typisch ist neben der Ähnlichkeit mit einem SchĂ€ferhund der relativ kurze Schwanz und die helle Gesichtsmaske.

Horgen liegt nur gerade 20 Min. mit der Bahn von ZĂŒrich entfernt. Es besteht kein Grund zur Sorge, denn Wölfe sind scheu und zurĂŒckhaltend. Respekt ist allerdings angesagt, wie die kantonale Jagdverwaltung schreibt.

27.03.2018

Dem Osterhasen begegnet man in der Osterzeit auf Schritt und Tritt. Feldhasen und Wildkaninchen Beobachtungen im urbanen Raum sind hingegen weit seltener. Sowohl Feldhase als auch Wildkaninchen können aber in der Stadt leben.

Wildkaninchen © sylmar / stadtwildtiere.at

Haben Sie wÀhrend der Ostereiersuche etwas davon hoppeln sehen? Oder auf dem Osterspaziergang einen Wildkaninchenbau entdeckt? Melden Sie uns Ihre Beobachtungen, gemeinsam kommen wir dem "Osterhasen" auf die Spur!

Weitere Informationen zur Aktion finden Sie hier. Die zugehörige Presseaussendung zu dieser Aktion finden Sie auf der Seite der Vetmeduni Vienna.

18.02.2018


Hermelin im weissen Winterkleid © J. Lampert / wildenachbarn.ch

Verschiedene Tierarten wechseln im Winter ihre Fellfarbe und tragen in der kalten Jahreszeit ein weisses Fell. Sie profitieren damit von einer perfekten Tarnung. Das ist hilfreich als Schutz gegen Feinde (z.B. beim Schneehasen) oder fĂŒr die Jagd auf Beutetiere, welche den gut getarnten Beutegreifer nicht bemerken (z.B. beim Hermelin).

Was bedeutet dies nun fĂŒr diese Tierarten, wenn die kalte Jahreszeit aufgrund des Klimawandels oft keine weisse Schneedecke mehr bringt? Dieser Frage ist das Team um den Biologen L. Scott Mills an der University of Montana in den USA nachgegangen und untersuchten 21 verschiedene SĂ€ugetier- und Vogelarten in 60 LĂ€ndern, die saisonale Farbwechsel vornehmen.

Artikel dazu im Science Magazin (Ausgabe 16.2.2018)

Artikel dazu in der Sonntagszeitung (Ausgabe 18.2.2018)

10.02.2018

„Wilde Nachbarn“ ist Bestandteil des vom Ministerium fĂŒr LĂ€ndlichen Raum und Verbraucherschutz geförderten Projekts „Wildtiere im Siedlungsraum Baden-WĂŒrttembergs“ der Professur fĂŒr Wildtierökologie und Wildtiermanagement der UniversitĂ€t Freiburg. Das Web-Portal wird in Zusammenarbeit mit dem Verein StadtNatur betreut. Damit folgt Baden-WĂŒrttemberg StĂ€dten wie Wien, ZĂŒrich und Berlin (www.berlin.StadtWildTiere.de), in denen solch eine Meldemöglichkeit schon besteht und von der dortigen Bevölkerung gerne angenommen wird.

Nach dem Prinzip der „Citizen Science“ gewinnen BĂŒrgerinnen und BĂŒrger Daten, die Forscherinnen und Forschern ein Bild von der Verteilung der einzelnen Tierarten ĂŒber den Siedlungsraum vermitteln. Dadurch wird es möglich, RĂŒckschlĂŒsse auf Interaktionshotspots zu ziehen – also Orte, an denen sich Mensch und Wildtier besonders oft begegnen. Dieses Wissen kann fĂŒr das zukĂŒnftige Wildtiermanagement, mit dem Konflikten vorgebeugt werden soll, nĂŒtzlich sein. Indem BĂŒrger aufgerufen werden, sich an der wissenschaftlichen Forschung zu beteiligen, werden sie gleichzeitig fĂŒr das Thema sensibilisiert und vielleicht sogar begeistert. Dies ist dem Forschungsteam zufolge in einer Zeit, in der ein Bezug der Menschen zur Natur schwindet, sehr wichtig.

Medienmitteilung der Albert-Ludwigs-UniversitÀt Freiburg vom 8. Februar 2018

01.02.2018

Am 1. Februar 2018 um 12 Uhr startet das Crowdfunding der StadtWildTiere und Wilde Nachbarn auf der Plattform wemakeit.com. Ziel des Projekts "Wilde Nachbarn entdecken" ist es, ein Wildtierkamera-Verleihsystem auf die Beine zu stellen. Jeder und jede kann sich dann eine sogenannte Fotofalle ausleihen und seine wilden Nachbarn Eichhörnchen, Fuchs, Dachs & Co. entdecken. Jede UnterstĂŒtzung in den nĂ€chsten 33 Tagen ist willkommen und wird von der Gebert-RĂŒf-Stiftung ĂŒber den Science-Booster verdoppelt, ist fĂŒr das Projekt also doppelt wertvoll. 

Weitere Infos zum Projekt auf wemakeit.com

Das Crowdfunding-Projekt lÀuft 33 Tage, also noch bis am Montag, 5. MÀrz 2018 um 12 Uhr.
Wir freuen uns ĂŒber jede UnterstĂŒtzung, vielen Dank!

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